Formen der Mediation
Konflikte klären.
Zusammenarbeit stärken.
Mediation ist nicht nur etwas für Krisen. Es gibt mehrere Ansätze, die sich sinnvoll ergänzen, je nachdem, wo ihr gerade steht:
MEDIATION & Konfliktklärung
Raum für Perspektiven
Wo Menschen zusammenarbeiten, treffen unterschiedliche Sichtweisen, Bedürfnisse und Erwartungen aufeinander. Manchmal geraten Gespräche ins Stocken und ein Konflikt belastet die Zusammenarbeit. Wir schaffen einen geschützten Rahmen, in dem alle Beteiligten gehört werden und wieder miteinander ins Gespräch kommen können. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die die Bedürfnisse aller Beteiligten im Blick haben und langfristig tragen.
Für euer Unternehmen bedeutet das, festgefahrene Situationen wieder in Bewegung zu bringen und Zusammenarbeit dort zu stärken, wo sie ins Wanken geraten ist. So kann Vertrauen wachsen und der Blick richtet sich wieder auf das, was euch verbindet.
Mediationsanaloges Arbeiten
Einigkeit in der Ausrichtung
Nicht jede Herausforderung braucht eine Mediation. Oft geht es darum, Rollen zu klären, Veränderungen zu begleiten oder Teams in ihrer Zusammenarbeit zu stärken. Mit einer mediationsanalogen Haltung schaffen wir Raum für Austausch, unterschiedliche Perspektiven und gemeinsame Orientierung. So entstehen Klarheit, Verständnis und Lösungen, die von den Beteiligten mitgetragen werden.
Für euer Unternehmen bedeutet das, Veränderungen gemeinsam zu gestalten statt sie nur umzusetzen. Das schafft Orientierung, stärkt die Zusammenarbeit und fördert eine Kultur, in der Verantwortung gemeinsam getragen wird.
Sprechstunde & Prävention
Konflikten vorbeugen
Viele Konflikte entstehen nicht plötzlich – sie entwickeln sich aus kleinen Irritationen, Missverständnissen oder unausgesprochenen Erwartungen. Die Mediationssprechstunde bietet Mitarbeitenden, Führungskräften und Teams einen vertraulichen Raum, um solche Themen frühzeitig anzusprechen. Gemeinsam sortieren wir die Situation, erweitern den Blick auf unterschiedliche Perspektiven und entwickeln erste Schritte für einen guten weiteren Umgang miteinander.
Für euer Unternehmen bedeutet das, eine Kultur zu fördern, in der Herausforderungen frühzeitig angesprochen werden dürfen. Das schafft Sicherheit im Miteinander, stärkt Eigenverantwortung und hilft dabei, Konflikten vorzubeugen, bevor sie den Arbeitsalltag belasten.
Typische Konfliktsituationen
Wann braucht deine Agentur mediatorische Unterstützung?
In unserer Arbeit mit Agenturen begegnen uns vor allem drei Situationen, in denen Mediation oder mediationsanaloges Arbeiten zu wirksamen Verbesserungen führen.
Mediation mit dem gesamten Team
Reibung wird zu energie
Agenturen arbeiten mit kreativem Druck, engen Deadlines und unterschiedlichen Persönlichkeiten. Das kann lange reibungslos funktionieren. Wenn dann aber doch Spannungen auftreten, haben sie Auswirkungen auf das gesamte Team.
Durch Mediation bringen wir Ruhe in die Situation und machen Unterschiede als Ressource nutzbar. So kann wieder Austausch und ein neues Miteinander entstehen.
Mediation zwischen Gesellschafter:innen
Einigkeit in der Ausrichtung
Gesellschafterkonflikte entstehen häufig im Zuge von Wachstum, durch unterschiedliche Interessenlagen, in Krisensituationen oder aufgrund hoher Veränderungs-geschwindigkeit. Oft erschweren emotionale Belastungen eine konstruktive Zusammenarbeit und verhindern einen sachlichen Austausch.
In unserer Arbeit erfolgt eine klare Sortierung und Standortbestimmung der relevanten Themen sowie eine Trennung von emotionalen und sachlichen Aspekten.
Mediation in Transformations-Phasen
Gemeinsam Change meistern
Veränderungen sind fordernd. Vor allem, wenn gleich mehrere Change-Prozesse gleichzeitig laufen.
Durch mediationsanaloges Arbeiten stärken wir dein Team und geben ihm die Möglichkeit, Unsicherheiten in mögliche Klarheit und Handlungsfähigkeit umzuwandeln.
So kann eine nachhaltige Konfliktkultur etabliert werden und gleichzeitig mehr Akzeptanz von Transformations-Phasen.
Bernhard und Hanna
Deine Experten für die Mediation in Agenturen
Wir kennen eure Welt: Den kreativen Druck, die Eigenheiten der Branche, die flachen Hierarchien und die Stellen, an denen es typischerweise knirscht. Als ausgebildete Mediator:innen vereinen wir Methode und Haltung. Um das zu unterstreichen, sind wir Mitglied im Bundesverband Mediation. Und als langjährige Agenturberater:innen bringen wir außerdem den Branchenkontext mit.
Bernhard Probst
Zertifizierter Mediator
Bernhard begleitet Agenturen seit Jahren durch strukturelle Veränderungen. Daher weiß er, wie wichtig es ist, die Menschen auf diesem Weg einzubinden. Als Berater wie als Mediator liegt es ihm besonders am Herzen, Teams und einzelne Personen wertschätzend zu begleiten.
Was ist Mediation?
Vom Konflikt zu mehr Verständnis
Mediation ist ein strukturiertes, freiwilliges und vertrauliches Verfahren zur Konfliktlösung. Wir begleiten die Beteiligten dabei, gemeinsam wieder ins Gespräch zu kommen und unterschiedliche Persektiven sichtbar zu machen.
In der Mediation folgen wir klaren Grundsätzen:
Freiwilligkeit
Niemand wird in die Mediation gezwungen. Alle Beteiligten entscheiden selbst, ob und wie sie teilnehmen.
Allparteilichkeit
Als Mediator:innen sind wir nicht auf einer Seite, sondern neutral für alle da. Wir sehen jede Perspektive, ohne zu bewerten.
Vertraulichkeit
Was in der Mediation gesagt wird, bleibt in der Mediation. Dieser Schutzraum ist die Voraussetzung für offene Gespräche.
Eigenverantwortung
Wir führen euch durch den Prozess und glauben an eure Ressourcen. Lösungen geben wir keine vor, sondern unterstützen euch dabei diese zu entwickeln.
Blog
Konflikte besser verstehen
In unserem Blog schreiben wir regelmäßig über Konflikte, Zusammenarbeit und das, was Agenturen wirklich bewegt. Hier eine Auswahl:
Vom Stillstand zum Aufbruch: Wie ihr Gesellschafter:innen-Konflikte als Chance für eure Agentur nutzt
Agenturen, Allgemein, Blogartikel zum Thema Mediation
Bei Konflikten zwischen Gesellschafter:innen geht es um mehr als um Spannungen. Erfahre mehr dazu,Generationen, Gender, Charaktere: So entwickelt ihr Konfliktfähigkeit in diversen Agentur-Teams
Agenturen, Allgemein, Blogartikel zum Thema Mediation
Vielfalt prägt Teams in Agenturen. Unterschiede können jedoch auch Unstimmigkeiten erzeugen. So förderst du die Konfliktfähigkeit.Konflikte in Agenturen: Reibung erzeugt Wärme
Agenturen, Allgemein, Blogartikel zum Thema Mediation, Know How
In der Agenturwelt treffen unterschiedliche Perspektiven, Generationen und Arbeitsstile aufeinander. Da entstehen schon mal Konflikte. Wichtig ist, wie ihr damit umgeht.Rollenklärung in Agenturen: Starke Teams durch klare Zuständigkeiten
Agenturen, Allgemein, Blogartikel zum Thema Mediation, Know How
Rollenklärung bedeutet weit mehr als nur die Frage "Wer macht was?". Mit klaren Rollen förderst du die Motivation und Verantwortlichkeiten deines Teams.Feedbackkultur in Agenturen: Besser kommunizieren und gemeinsam wachsen
Agenturen, Allgemein, Blogartikel zum Thema Mediation, Know How
Rückmeldungen bringen dich und deine Agentur weiter. Doch wie so oft macht der Ton die Musik. So etablierst du eine nachhaltige Feedbackkultur.
FAQ
Was dich vielleicht noch beschäftigt
Hier findest du Antworten auf die Fragen, die uns im Zusammenhang mit der Mediation am häufigsten gestellt werden.
Wann ist Mediation sinnvoll? Wann nicht?
Mediation ist sinnvoll, wenn zwei oder mehr Parteien einen Konflikt haben, der sich nicht von selbst auflöst. Dazu sollte grundsätzlich die Bereitschaft bestehen, miteinander zu sprechen. Sie funktioniert besonders gut, wenn Beziehungen erhalten bleiben sollen: im Team, zwischen Partner:innen, zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden.
Mediation ist nicht das richtige Mittel, wenn eine Partei grundsätzlich nicht kooperieren will, wenn es um rechtliche Entscheidungen geht, die eine Instanz erfordern, oder wenn akute psychische Krisen im Vordergrund stehen. In solchen Fällen sagen wir das offen und empfehlen, was stattdessen helfen kann.
Was, wenn eine Partei keine Mediation möchte?
Mediation funktioniert nur, wenn alle Beteiligten freiwillig mitmachen. Das ist einer ihrer wichtigsten Grundsätze. Wer nicht möchte, kann nicht gezwungen werden.
Gleichzeitig: Ablehnung bedeutet nicht das Ende. Oft hilft schon ein klärendes Erstgespräch, bei dem wir erläutern, was Mediation bedeutet – und was sie eben nicht ist. Viele Vorbehalte entstehen aus Unsicherheit oder Missverständnissen. Sprecht uns an, wir schauen gemeinsam, was möglich ist.
Was ist der Unterschied zwischen Mediation und Coaching oder Beratung?
Der entscheidende Unterschied liegt in der Rolle, die wir einnehmen. Im Coaching oder in der Beratung arbeiten wir mit einer Person oder einem System. Wir geben Impulse, entwickeln Lösungen mit, bringen eigene Expertise ein.
In der Mediation sind wir neutral. Wir ergreifen keine Partei und geben keine gut gemeinten Ratschläge. Unsere Aufgabe ist es, den Prozess so zu gestalten, dass ein geschützter Rahmen entsteht und ihr euch wohlfühlt eure Perspektive zu teilen.
Wie läuft eine Zusammenarbeit mit kleinkariert ab?
Am Anfang steht immer ein unverbindliches Erstgespräch (ca. 30 Min). Gemeinsam schauen wir, ob Mediation in eurer Situation der richtige Ansatz ist. Wenn ja, klären wir den Rahmen: Wer ist beteiligt? Was ist das Ziel? Wie viele Sitzungen sind realistisch?
Die eigentliche Mediation läuft dann in strukturierten Sitzungen ab. Je nach Komplexität können das zwei oder auch fünf Treffen sein. Beim mediationsanalogen Arbeiten kann auch eine dauerhafte Zusammenarbeit sinnvoll sein, beispielsweise in Form von regelmäßigen Sprechstunden.
Wie lange dauert die Zusammenarbeit bei einer Mediation?
Das hängt vom Konflikt ab. Eine pauschale Antwort wäre nicht ehrlich. Manche Situationen klären sich in zwei Sitzungen, andere brauchen mehr Zeit und Tiefe. Beim mediationsanalogen Arbeiten kann auch eine dauerhafte Zusammenarbeit sinnvoll sein, beispielsweise in Form von regelmäßigen Sprechstunden.
Was wir sagen können: Wir arbeiten so effizient wie möglich. Unser Ziel ist nicht, Abhängigkeiten zu schaffen, sondern euch in die Lage zu versetzen, künftig besser mit Spannungen umzugehen.
Was kostet eine Mediation?
Die Kosten hängen vom Umfang ab: Anzahl der Beteiligten, Anzahl der Sitzungen, Komplexität des Konflikts. Wir arbeiten auf Stundenbasis, zwischen 160-250 EUR und erstellen nach dem Erstgespräch ein erstes Angebot.
Was wir dazu sagen können: Eine nicht geklärte Führungskrise oder ein eskalierter Teamkonflikt kostet in der Regel ein Vielfaches – in Zeit, Energie, Produktivität und manchmal auch in baren Euros, wenn gute Mitarbeitende gehen. Mediation ist eine Investition, die sich meistens rechnet.
Was passiert mit dem, was in der Mediation gesagt wird? Wer erfährt davon?
Alles, was in der Mediation besprochen wird, ist streng vertraulich. Wir geben nichts weiter, weder an die Geschäftsführung noch an Dritte, noch an andere Beteiligte ohne ausdrückliche Zustimmung aller Parteien.
Diese Vertraulichkeit ist die Grundlage dafür, dass echte Offenheit überhaupt möglich wird. Ohne sie funktioniert Mediation nicht, und deshalb nehmen wir sie sehr ernst. Abgesehen davon, dass Diskretion ohnehin für uns selbstverständlich ist. Gestützt wird dies zusätzlich auch nochmal durch das Mediationsgesetz.
Können wir die Mediation abbrechen, wenn wir das wollen?
Ja, jederzeit und ohne Angabe von Gründen. Freiwilligkeit ist ein Grundprinzip der Mediation. Das gilt nicht nur für den Einstieg, sondern für den gesamten Prozess. Niemand ist verpflichtet, weiterzumachen.
Was wir in einem solchen Fall tun: Wir schauen gemeinsam, was den Abbruch ausgelöst hat. Falls ihr das möchtet jedenfalls. Manchmal steckt dahinter etwas Wichtiges, das den Prozess sogar voranbringen kann.
Übernehmt ihr auch Mediation außerhalb der Agenturwelt?
Unser Herz schlägt für Agenturen – das ist unsere Welt, unser Fokus und der Kontext, in dem wir den größten Mehrwert mitbringen. Deshalb konzentrieren wir uns bewusst auf diese Zielgruppe im Bereich der Wirtschaftsmediation.
Durch unsere vielschichtige Ausbildung und Erfahrung sind wir aber natürlich in der Lage, auch in anderen Bereichen tätig zu werden, wie im privaten Kontext Familie oder Paar-Beziehungen. Wir sind immer offen für Gespräche. Sprecht uns einfach an. Gemeinsam schauen wir, ob wir die Richtigen für euch sind.
Woher weiß ich, dass ihr euer Fach beherrscht?
Bernhard und Hanna sind beide nach anerkannten Standards ausgebildete Mediator:innen und Mitglieder im Bundesverband Mediation e.V., dem größten Mediationsverband im deutschsprachigen Raum. Das bedeutet: eine fundierte Ausbildung, kontinuierliche Weiterbildung und die Verpflichtung zu professionellen Qualitätsstandards.
Was uns zusätzlich auszeichnet: Wir beraten seit Jahren ausschließlich Agenturen. Wir kennen die Branche, ihre Strukturen und die typischen Konfliktherde und bringen dieses Wissen direkt in die Mediation mit.
Wie kann ich zu euch Kontakt aufnehmen?
Am besten schreibst du uns eine E-Mail, in der du dein Anliegen kurz schilderst. Du kannst wählen, ob sie an Hanna oder an Bernhard geht. In jedem Fall landet deine Nachricht direkt in einem unserer persönlichen Postfächer und nicht bei einer anonymen Kontaktadresse. Alternativ kannst du auch einen kurzen Call (30 Min.) zur ersten Orientierung buchen. Mögliche weitere Termine vereinbaren wir im Anschluss ganz individuell.
Kontakt
Sollen wir mal reden?
Lass uns ein erstes, offenes Gespräch darüber führen, ob und wie Mediation bei euch gerade sinnvoll wäre. Schildere uns dein Anliegen gern kurz per E-Mail. Du kannst wählen, ob du Hanna oder Bernhard ansprichst. Wir melden uns dann schnellstmöglich zurück. Alternativ kannst du auch direkt einen kurzen Call buchen.
Bernhard Probst

